Die Lizenz zum Abdichten

Damit nachträgliche Abdichtungen dauerhaft gelingen, erfordert es qualifiziertes Personal, von der Planung bis zum Aufbringen der Dichtstoffe.

Bei der nachträglichen Abdichtung erdberührter Bauteile helfen eine Reihe von Regelwerken und Merkblättern. Anders als im Neubau hängt die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen aber nicht allein mit der Anwendung des richtigen Regelwerks oder den anerkannten Regel der Technik zusammen.

Vielmehr ist bei jeder nachträglichen Abdichtung zunächst die Wirksamkeit der gewählten Methode entscheidend dafür, dass sie auch aus rechtlicher Sicht erfolgreich ist. Der Erfolg wird, wie die meisten unter Werkvertrag ausgeführten Leistungen beim Bauen und Bestand von allen am Bau Beteiligten geschuldet.

Der Kasten "Regelwerke für das nachträgliche Abdichten" gibt einen Überblick über die einschlägigen Regelwerke und Merkblätter sowie zu dren Verwendung.

Alle Voruntersuchungen sind dennoch nach den geltenden WTA-Merkblättern auszuführen, um auszuschließen, dass Durchfeuchtungen auf bauphysikalische Ursachen (zum Beispiel Kondensation), auf Defekte in haustechnischen Anlagen oder auf Besonderheiten der Nutzung zurückzuführen sind.

Lesen Sie den kompletten Artikel von Dipl.-Ing. Franz-Josef Hölzen, Löningen auf dieser Homepage im Bereich "Pressespiegel".